15. Jul, 2016

Warum Naturalisten so schwer von Lenkungen zu überzeugen sind!

 

 

Folge 11:

Ich könnte nun noch jede Menge Berichte über die unglaublichsten "Zufälle" anfügen, einen eingefleischten Naturalisten wird dies - so meine Erfahrung - in den seltensten Fällen überzeugen. Dazu am Ende des Abschnitts noch ein bezeichnendes Erlebnis.

Vorher möchte ich aber noch kurz auf die Frage eingehen, warum Naturalisten sich oft so beharrlich weigern die Möglichkeit einer (göttliche) Lenkung einzuräumen. Obwohl - objektiv gesehen - doch Einiges dafür spricht.

Meiner Überzeugung nach spielen hier psychologische Gründe eine wichtige Rolle. Natürlich sieht der Naturalist auch, dass es sehr unwahrscheinliche Zufälle gibt, die - theoretisch - durchaus mit einer Lenkung interpretiert werden könnten. Aber sein Weltbild ist so in sich geschlossen, dass für ihn nur "natürliche" Erklärungen für ihn in Frage kommen. Alles andere bleibt außen vor.

Und psychologisch gesehen ist das auch durchaus verständlich. Denn würde er die Möglichkeit einer Lenkung in Betracht ziehen, geriete sein naturalistisches Weltbild augenblicklich ins Wanken ... würde er vom Status eines Naturalisten in den Status eines Agnostikers überwechseln. Und dies macht ihm Angst, weil er instinktiv spürt, dass sein bisheriges Leben dann nicht so weiterlaufen könnte.

So weit meine Hobby-Analyse, jetzt aber zu der versprochenen Geschichte, die ich 1985 mit Jürgen, einem guten Freund und bekennenden Naturalisten, erlebte: Ein Naturalist erlebt ein göttliches Wunder