24. Jan, 2020

Wir wissen gesichert nur von einem Universum und können hier eine wundersame und extrem unwahrscheinliche Feinabstimmung erkennen, die Leben auf unserem Planeten überhaupt erst ermöglicht hat. Vieles spricht dafür, dass hier eine planerische Absicht und Erschaffung vorliegt.

Was uns aber vor ein großes Rätsel stellt: Wer oder was soll uns denn das alles erschaffen haben? Im Grunde genommen müssten wir uns wie in einem Mordfall die Frage stellen: Wer war der Täter? und uns auf Spurensuche begeben.

 

Nun wissen wir ja alle, dass es die unterschiedlichsten Schöpfungsmythen mit verschiedensten agierenden Gottheiten gibt. Sie haben erst einmal bestenfalls Kandidatenstatus und vielleicht war es ja auch ganz jemand anders. Jemand den wir noch nicht einmal ansatzweise erkennen oder erahnen.

Nun sind ja viele tausend Jahre ins Land gezogen, in denen man sich mit der Erschafferfrage beschäftigt hat. Und man kann da sicher mit Fug und Recht behaupten, dass sich hier der biblische Gott als Hauptverdächtiger herauskristallisiert hat ( insgesamt weltweit 3,5 Milliarden christlich und muslimisch Gläubige).

Ich denke, dass dies rechtfertigt uns mit Ihm jetzt auch mal etwas näher zu befassen. Gibt es wirklich belastbare Hinweise, dass Er der Erschaffer unseres Universums sein könnte, das Er überhaupt existiert?

 

Ich ahne, dass viele an dieser Stelle müde geworden sind. Sich die Frage schon oft gestellt und ergebnislos abgebrochen haben. Aber wäre es vielleicht nicht doch einen neuen, frischen Versuch wert? Vielleicht ist man die Sache ja nur falsch angegangen, am richtigen Pfad vorbeigelaufen und dann in einem Niemandsland gelandet.

Ich erinnere mich an eine Fernschachpartie, die ich vor fast 40 Jahren mal gespielt habe. Es stand spitz auf Knopf und ich spürte, dass ich jetzt einen guten Zug finden müsste. Aber alles, was ich auf dem Analysebrett ausprobierte, sah nach Verlust aus.

Irgendetwas in mir wollte das einfach nicht akzeptieren. Also suchte ich weiter. Stunde um Stunde verstrich, aber ich gab nicht auf. Irgendetwas in mir sagte mir, dass es eine Lösung geben muss. Dann probierte ich einen Zug aus, denn ich bislang als völlig absurd angesehen und deshalb auch nicht weiter beachtet hatte. Und dann plötzlich, in einem Augenblick, erkannte ich, dass es der absolute Gewinnzug war.

Alles war auf einmal ganz logisch und stimmig. Und von einem unwahrscheinlichem Glücksgefühl begleitet. Die hartnäckige Suche hatte sich gelohnt!

23. Jan, 2020

 

Zu fast allen Zeiten hat die Überzeugung vorgeherrscht, dass unsere Welt von höheren Wesen erschaffen worden sei. Lediglich bei der genaueren Bestimmung jener unsichtbaren Macht/Mächte herrschte Uneinigkeit. Die einen sagte so und die anderen behaupteten etwas Anderes.

Erst mit dem Aufkommen der modernen Naturwissenschaften hat sich dann die Vorstellung etabliert, dass unser Weltall auch ohne einen Erschaffer

erklärbar wäre. Die vielen fein abgestimmten Komponenten unseres Weltalls,

die für Leben auf der Erde nötige Voraussetzungen sind, durchaus auch zufällig entstanden sein könnten. Wenn man beispielsweise ein Multiversum (Milliarden von Paralleluniversen) annehmen würde. Der naturalistische Vordenker Richard Dawkins hat dies in seinem bekannten Buch Der Gotteswahn seitenlang ausgeführt.

 

Nun weiß ich aus unzähligen Diskussionen, dass es müßig ist einen eingefleischten Naturalisten von der Erschaffer-These überzeugen zu wollen. Er wird sich mit Händen und Füssen dagegen wehren, wohl wissend, dass allein schon das Eingeständnis der ernsthaften Möglichkeit eines Erschaffers sein bisheriges Weltbild in Frage stellen und Konsequenzen nach sich ziehen könnte.

Aber kann man wirklich seriöserweise diese Möglichkeit eines Erschaffers in Abrede stellen? Sie mit einer Gegenfrage: „Und wer hat den Erschaffer erschaffen?“ und einer spekulativen Multiversums-these (Dawkins) aus der Welt schaffen?

Nein, das kann man nicht! Seriöserweise müsste man (eigentlich) auch als eingefleischter Naturalist zugeben, dass die Erschaffer-these ihre Berechtigung hat.

 

Halten wir also fest: Das unser Weltall erschaffen wurde, ist eine durchaus berechtigte, wenn auch nicht zweifelsfrei bewiesene, Annahme

Hier noch ein ergänzender Artikel: Das massgeschneiderte Universum

21. Jan, 2020
21. Jan, 2020

Ich habe mich 1985 im Alter von 27 Jahren zum christlichen Glauben bekehrt. Dies geschah damals unter dramatischen Umständen und nach – für mich – unübersehbaren Eingriffen Gottes in mein Leben.

Wahrscheinlich bedurfte es aber auch solcher göttlichen Maßnahmen, um mich wirklich von der Richtigkeit des christlichen Glaubens zu überzeugen. Denn ich denke nicht, dass es bei mir auf der Wege der Vernunft und Argumentation funktioniert hätte.

Ich kann also sagen, dass ich durch Erlebnisse zu der subjektiven Gewissheit gelangt bin, dass der biblische Gott tatsächlich existiert und Jesus der (einzige) Weg zu Ihm ist.

 

Nun kann solch eine persönliche Gewissheit ja etwas Schönes für einen selber sein, aber was nützt es den anderen? Wie kann ich ihn oder oder sie davon überzeugen, dass mein Glaube auf Tatsachen beruht und nicht auf Fehlinterpretationen und Einbildungen?

Dies ist in der Tat nicht so einfach und ich muss zugeben, dass mir in den seltensten Fällen diese Überzeugungsarbeit wirklich gelungen ist. Was mich aber nicht davon abhält, dies nun noch einmal in schriftlicher Form zu tun.

Es wird eine Art Plädoyer für die Richtigkeit des christlichen Glaubens sein. So wie man vor Gericht skeptische Richter oder Geschworene von der Unschuld oder Schuld eines Angeklagten zu überzeugen versucht. Der christliche Glaube sitzt hier sozusagen als irreführende Weltanschauung auf der Anklagebank, und ich werde auf Freispruch plädieren.

 

Am Ende wird dann jeder Leser für sich selber zu entscheiden haben, inwieweit er oder sie meiner Argumentation und/oder Beweisführung folgen kann oder will. Aber eines kann ich hier schon versprechen: „Es wird nicht langweilig werden und es werden Dinge zur Sprache kommen, die manch einen überraschen oder in Erstaunen versetzen werden!“

Gut, genug der Vorrede, ich lege dann mal los!